Alfred Winter-Rust | KUNST DER GEGENWART AUS NIEDERSACHSEN

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Alfred Winter-Rust

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Alfred Winter-Rust

Ludwig Zerull
2002



Der Maler Alfred Winter-Rust war leider einer der zu unrecht zu wenig gewürdigten Künstler der Nachkriegsgeneration. In seinen Bildern versuchte er seit Mitte der 50er Jahre das Licht und das Leuchten der Farben im besonderen zur Geltung zu bringen. Dafür beschäftigte er sich immer wieder mit den farbidealen Landschaften und mit der Figur in der Landschaft, am Meer, vor dem Himmel. 1923 wurde Alfred Winter-Rust in Schöneiche bei Zossen, in der Mark Brandenburg, geboren. Schon 1947 bezog er die Kunstakademie in Ostberlin-Weißensee, wechselte dann aber bald an die Hochschule der Künste in Westberlin, wo er zuletzt Meisterschüler seines Lehrers Max Kaus war.

Frühe Erfolge in Berlin brachten ihn als ersten Stipendiaten nach dem Krieg in die berühmte und begehrte Villa Massimo in Rom. Von 1965 bis 1989 war er Professor für Freie Malerei an der Braunschweiger Kunsthochschule. In den 70er Jahren überraschte er mit Werken, in denen er seine Abstraktionen in absolut gegenständlichen Bildern umsetzte. Nach 1982 und bis zu seinem Tode im Jahr 2000 wurde seine Malerei der meisterlichen Farbigkeit immer noch freier und knüpfte dennoch auch an die Arbeiten der frühen Zeit an. Ein faszinierendes, doch streckenweise auch unbekannt gebliebenes Lebenswerk, an das erinnert werden muß.




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