Aktuell Antje Schiffers Kurzinfo | Kunst in Niedersachsen | KUNST DER GEGENWART AUS NIEDERSACHSEN

KUNST DER GEGENWART AUS NIEDERSACHSEN


        



Band 75
Antje Schiffers – Kurzinfo


A wide-ranging look at the work of an artist who makes context her object and object her context.

A drawer of flowers in Mexico, an itinerant painter in Russia, Kazakhstan, Kyrgyzstan, and Uzbekistan, a factory artist, ambassador, shopkeeper – Antje Schiffers has been travelling with her artistic projects in diverse contexts since 1997. With her empathetic willingness to adapt to different situations, she slips into self-conceived roles and professions. As a guest worker among locals, the artist is concerned with the connection between art and work as a fulfilling ‘here and now’, but also with art as a way of interacting with the people she visits. Schiffers draws, paints, counsels, reports, barters, and trades. Together with others, she time and again re-explores things available in ordinary life. The hall in the village pub and the hall in the museum are venues of equal significance for her. Cultural hierarchies, not least thought in the categories of centre and periphery, are called into question.
Antje Schiffers has presented her projects and cooperative ventures internationally, for example at Whitechapel Gallery in London, Haus der Kulturen der Welt in Berlin, CAAC Seville, Sprengel Museum Hannover, Vienna Secession, and Ludwig Museum in Budapest.
Antje Schiffers, together with Katharina Hacker, has developed a new perspective on her extensive oeuvre. New texts by the author are a part of this book.

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Ein umfassender Blick in das Werk der Künstlerin, die mitunter den Kontext zum Gegenstand und den Gegenstand zum Kontext macht.

Blumenzeichnerin in Mexiko, Wandermalerin in Russland, Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan, Werkskünstlerin, Botschafterin, Ladenbetreiberin. Antje Schiffers ist seit 1997 mit ihren künstlerischen Projekten in verschiedenen Kontexten unterwegs. In einer von Empathie getragenen Adaptionsbereit-schaft schlüpft sie in selbst erdachte Rollen und Berufe. Vor Ort geht es für die Künstlerin als Gast-Arbeiterin um die Verbindung von Kunst und Arbeit als einem sinnerfüllten Hier und Jetzt, um Kunst als Interaktion mit den Menschen, die sie aufsucht. Schiffers zeichnet, malt, berät, berichtet, tauscht und handelt. Gemeinsam mit anderen untersucht sie so immer wieder neu das Potential des alltäglich Verfügbaren. Der Saal des Dorfkruges und der Saal des Museums sind für sie zwei Spielorte gleichen Ranges. Kulturelle Hierarchien, nicht zuletzt das Denken in den Kategorien Zentrum und Peripherie, werden infrage gestellt.
Mit ihren Projekten und Kooperationen war Schiffers international unter anderem in der Whitechapel Gallery, im Berliner Haus der Kulturen der Welt, dem CAAC Sevilla, dem Sprengel Museum Hannover, der Wiener Secession und dem Ludwig Museum Budapest präsent.
Gemeinsam mit Katharina Hacker hat Antje Schiffers einen neuen Blickwinkel auf ihr umfangreiches Werk entwickelt. Neue Texte der Schriftstellerin sind Teil des Buches.







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